Über das Bündnis

Unser Bündnis besteht aus unterschiedlichen Gruppen, Organisationen und Individuen, die gemeinsam gegen die Politik der sozialen Ausgrenzung in Berlin protestieren und für eine soziale und solidarische Stadt kämpfen. Unter „solidarischer Stadt“ verstehen wir  gewiss nicht das, was uns der Senat vorgaukelt. Alle  aktuellen Vorschläge haben lediglich die Verwaltung von  Ausgrenzung und Verdrängung zum Ziel.

Wir sind die Stadt! Nicht die Investoren, deren Renditestreben unsere Rechte aushöhlt und uns unsere Wohnungen raubt.

In unserem Alltag, in Gruppen, in Organisationen kämpfen wir gegen die derzeitige Mietpolitik, Jobcenter Stress, Verdrängung, Sexismus und Rassismus. Wir kämpfen gegen die alltägliche Ausbeutung und Unterdrückung, die grundlegend ist für die Ausgrenzungspolitik in der Stadt. Das Bündnis ist ein Versuch, alle diese Proteste und Kämpfe zusammen zu bringen, um sowohl unseren konkreten Forderungen Ausdruck zu verleihen als auch kollektiv und solidarisch Formen des gemeinsamen Lebens und Streitens zu gestalten und zu schaffen.

Wir sind ein offenes Bündnis im Entstehen: Alle sind eingeladen, die für eine solidarische Politik stehen und in sozialeren, menschenwürdigeren und gerechteren Verhältnissen in unserer Stadt leben wollen. Das Bündnis distanziert sich nachdrücklich von jeglicher Diskriminierung, aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Religion, sexueller Identität und sozialem Status.

Niemand wird uns in der Innenstadt lassen wenn wir uns dieses Recht nicht selber nehmen. Wir sind es die  diese Stadt  erst möglich gemacht haben!  Nur wenn wir kollektiv und solidarisch kämpfen, können wir gemeinsam dafür sorgen dass wir alle bleiben und so  eine wirklich „solidarische Stadt“ entsteht..
Unser Anliegen haben wir  bisher mit drei  Demonstrationen und mehreren Mobilisierungstouren in der Stadt  deutlich gemacht.

Den Kampf um die solidarische Stadt  selbständig  organisieren!
Hoch mit den Löhnen! Runter mit der Miete!
Die solidarische Stadt von morgen  beginnt heute!

Wir bleiben alle!

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